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PIRATENPARTEI wünscht Verkehrsminister Herrmann viel Glück für seine Radtour

Wie der Presse zu entnehmen war, wird Verkehrsminister Winfried Hermann am kommenden Samstag, 09. Juni 2018, die Radtour »Tour de Murg historisch« begleiten und die Strecke von Freudenstadt bis Hörden mitfahren. Der Kreisverband Mittelbaden der Piratenpartei wünscht Herrn Herrmann und allen Mitfahrern für diese Tour viel Spaß, besonders aber auch viel Glück, verbunden mit der Warnung, gut auf sich aufzupassen.

Die »Tour de Murg« ist die beliebteste Radwanderstrecke im Murgtal und auf den 67 Kilometern entlang der Murg auch für Freizeitradler und Kinder problemlos zu befahren. Zumindest fast problemlos, denn zwischen Weisenbach und Gernsbach-Hilpertsau klafft noch immer die Radweglücke. Auf dieser rund 700 Meter langen Teilstrecke müssen die Radfahrer, von der Erlenstraße in Weisenbach kommend, über die Wendelinusbrücke und dann auf die Bundesstraße abbiegen. Erst in Gernsbach-Hilpertsau beginnt dann wieder der ausgebaute Radweg. So kommt es immer wieder, vornehmlich in den Sommermonaten, wenn gerade viele Familien die Freizeitroute »Tour de Murg« nutzen, zu gefährlichen Situationen auf der B 462.

Bereits 2006 wurde eine erste Planung für den Radweglückenschluss vorgestellt. Durch eine neue Geh- und Radwegbrücke über die Murg soll eine sichere Weiterführung des Radwegs geschaffen werden. Leider steckt das Projekt noch immer in der Genehmigungsplanung fest. Der ursprüngliche Baubeginn wurde immer wieder verschoben. Mittlerweile ist aufgrund neuer Schwierrigkeiten bei der wasserrechtlichen Genehmigung ein Start Mitte 2019 im Gespräch. Daher wird auch Minister Hermann die gefährliche Strecke über die B 462 in Kauf nehmen müssen.

Schatzmeister der Piratenpartei Mittelbaden Henrik Eisele betont: „Wir PIRATEN begrüßen es, dass für das Fahrradfahren geworben wird. Das Werben allein reicht aber nicht aus. Auch die Fahrradinfrastruktur muss ausgebaut werden. Im Bereich der »Tour de Murg« wurden bereits erhebliche Mittel investiert. Nun wird es aber Zeit, dass auch das gefährlichste Teilstück sicherer gemacht wird. Es kann nicht angehen, dass in einem Land, welches sich für seine Ingenieurskunst rühmt, ein Planungsverfahren von der Idee bis zur Umsetzung weit über 13 Jahre dauert. Die entwertet den Premiumradweg und verärgert und gefährdet die Radfahrer. Regelmäßig kann beobachtet werden, wie die Radler von Au kommend einfach die Straße geradeaus weiterfahren, um dann in der Straße »In den Höfen« in der Sackgasse zu enden und umzukehren. Das gefährliche Teilstück auf der Bundesstraße wird dann zumeist dadurch umgangen, dass die Radtour über den schmalen Bürgersteig fortgesetzt wird, der in Hilpertsau wieder in den Radweg mündet. Dies führt jedoch zu Problemen bei Gegenverkehr und gefährdet vor allem auch Fußgänger in diesem Bereich. Die zuständigen Behörden sind daher aufgerufen, die Planungen endlich zu beschleunigen und abzuschließen, damit die Gefahrstelle beseitigt wird.

Herrn Hermann wünschen wir PIRATEN dennoch viel Spaß bei einer erlebnisreichen Tour entlang der Murg. Und bitte passen Sie auf sich auf, wenn Sie auf die Bundesstraße B 462 einbiegen.“, so Eisele abschließend.